Das Goldene Spinnrad für Karl Lagerfeld

Das Goldene Spinnrad für Karl Lagerfeld

Geboren 1938 Hamburg, profitierte Karl Lagerfeld vom Unternehmertum seines Vaters, der als Gründer und Generaldirektor der Glücksklee-Milch-GmbH sehr wohlhabend war.
Mit 16 gewann der modeinteressierte Jugendliche mit der Zeichnung eines Mantels einen Wettbewerb des Internationalen Wollsekretariats. Ab diesem Zeitpunkt ging es steil bergauf: Schon mit 25 wurde er künstlerischer Direktor der Firma „Chloé“ und wenig später auch Designer für „Fendi“. 1984 eröffnete er sein erstes eigenes Haus auf der Champs Elysées. Später übernahm er die künstlerische Leitung der Marke „Chanel“.

Als er mit 34 das Goldene Spinnrad gewann, war der „Modezar“ Lagerfeld wie wir ihn heute vor Augen haben, noch nicht „voll entwickelt“: Seine Markenzeichen, den weiß gepuderten Zopf, den hochstehenden Vatermörder und die dunkle Sonnenbrille, etablierte er erst später.

„Überfluss war der Normalzustand zu Hause. So konnte ich schon als Kind so viele Maßhemden und Maßschuhe haben, wie ich wollte.“

„Ich bin ja so ein bisschen doof und bilde mir ein, meine wichtigste Kollektion kommt erst noch.“

„Ich kaufe mir selber keine Diamanten. Ich bekomme so oft Sachen geschenkt: Eine Wohnung mit Personal auf Lebenszeit oder einen Bentley. Das ist mir manchmal schon peinlich.“

 

Autorin: Esther Jansen

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